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Titelblatt1204

image016Zum Titelbild:

Sie schlafen. Die Soldaten verschlafen das, was in unserer Perspektive das Wesentliche ist: die Auferstehung. Als Wachen hatten die Hohenpriester und Pharisäer sie einsetzen lassen, weil es im Umfeld der Kreuzigung Jesu Gerüchte gab:

Jesus habe etwas davon gesagt, dass er sterben, aber nach drei Tagen wieder

auferstehen werde (Matthäusevangelium 27,62-66).

Die Szene mit dem auferweckten Jesus und den schlafenden Wachen erinnert an eine Szene am Ende des Lebens Jesu. Da ahnte Jesus in aller Deutlichkeit, dass sich sein Leben entscheidend ändern sollte. Sein Leben lief auf Konfrontationskurs und steuerte der Katastrophe entgegen. Jesus hatte blanke Angst, Todesangst. Als er die Jünger inständig bat, mit ihm zu wachen und zu beten, sagten sie zu. Doch hatten sie die Kraft nicht, ihr Versprechen zu halten: Müde vom Abendmahl, müde von der Anstrengung, Jesu Wandlungsworte zu verstehen, die er dabei sprach, schliefen sie ein (Matthäusevangelium 26,36-40). Am liebsten hätten wir Petrus und den beiden Söhnen des Zebedäus, Johannes und Andreas, zugerufen: „Nicht einschlafen! Aufwachen! Er braucht euch jetzt. Bleibt wach und betet mit ihm.“

Dennoch: Wir können seinen Weg nicht aufhalten. Jesus muss ihn gehen.

Die Szene, die wir hier sehen, ist anders. Wir sind atemlos still. Dass die Soldaten bloß nicht aufwachen! Dass sie bloß nichts bemerken! Obwohl: Was würde denn geschehen? Sie könnten Jesus nicht aufhalten. Er ist das Leben und das Leben hat keine Eile. Jesus muss sich nicht hetzen. Seine Auferstehung ist keine heimliche Flucht. Ostern ist ein unaufhaltsames Geschehen. Das Leben bei Gott lässt sich durch Wachen nicht in Schach halten.

Aus der Grabesruhe wird die Ruhe vor dem Leben. Und der Lebende kann nicht bewacht, nicht verhaftet werden. Für unser aller Leben haftet er.

Was, wenn Ostern auch in unserem Leben geschähe? Ohne Rücksicht auf alles, was es aufhalten soll?

Angela M.T. Reinders

Kreiskirchentag in Haldensleben

Am 24.06.2012 findet unser Kreiskirchentag in Haldensleben statt. Der wird zwar nicht so groß wie der Kirchentag in Dresden im letzten Jahr, aber es lohnt sich trotzdem, vorbeizuschauen, denn dort treffen wir uns als Christen hier aus unserer Gegend. Über 100 Chorsänger aus unserem Kirchenkreis werden mit dabei sein und den Tag gestalten. Die Kinder treten noch einmal mit unserem Kindermusical auf. Es gibt viele weitere Attraktionen, u. a. wird ein Kickerfußballturnier mit lebenden Kickerfiguren dabei sein und vieles mehr. Rund um den Markt und die Marienkirche in Haldensleben wird es bunt und fröhlich zugehen. Das Thema für dieses schöne Fest ist: „Komm und stärke ich!“

Lassen Sie sich dazu am 24.06.12 ab 9.30 Uhr nach Haldensleben einladen!

Wer eine Mitfahrgelegenheit benötigt, sage bitte Bescheid

(Pfrn. Spenn, Tel.: 039055/268).

Wir suchen auch noch Bäckerinnen und Bäcker, die für diesen Tag einen Kuchen backen. (bitte ebenfalls Bescheid geben).

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Kath1Der Kleine Katechismus

- die neue Folge im Gemeindebrief

In dieser Folge zum kleinen Katechismus geht es um das 2. Hauptstück:
das Glaubenskenntnis
(das 1. Hauptstück waren die 10. Gebote).

Die Konfirmanden stöhnen, wenn sie es auswendig lernen sollen.
Aber am Besten lernt man es, wenn man regelmäßig in den Gottesdienst geht,
denn dort wird es jedes Mal nach der Lesung des Evangeliums bekannt.
Das Glaubensbekenntnis ist ein altes Taufbekenntnis aus dem 4. Jahrhundert.
Seither wurde es zu jeder Taufe gesprochen und bekannt. Es verbindet weltweit die
Christenheit und schafft so auch die Verbindung mit den Christen die vor uns waren,
und mit denen, die nach uns kommen. Natürlich ist die Sprache des Glaubensbekenntnisses
entsprechend alt und für uns heute manchmal etwas unverständlich.

Das Glaubensbekenntnis gliedert sich in drei Strophen, die unterschiedlich lang sind.
Die erste
ist recht kurz und spricht vom Bekenntnis zu Gott unserem Vater und Schöpfer.

Damit bezeugen wir, dass Gott alles geschaffen hat. Auch wenn wir um die Evolutionstheorie
wissen und alle wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Entstehung der Welt mit einbeziehen,
bleibt für uns Christen die letztliche Ursache für alles Werden und Entstehen Gott. Luther ergänzt
in seiner Beschreibung der ersten Strophe, warum Gott dies getan hat: „.. und das alles aus lauter
väterlicher, göttlicher Güte und Barmherzigkeit, ohn all mein Verdienst und Würdigkeit: für all das ich ihm
zu danken und zu loben und dafür zu dienen und gehorsam zu sein schuldig bin. Das ist gewisslich wahr.“

Die zweite Strophe ist das Bekenntnis zu Jesus, zu Gottes Sohn. Wie eine Biographie liest sich diese
Strophe und beinhaltet zugleich die Hoffnung, die uns Jesus Christus mit seiner Auferstehung schenkt.
Die dritte Strophe bekennt: „Ich glaube an den heiligen Geist.“. Damit schließt sie ein, dass unser Glaube
weiter trägt, die Kirche baut und hält und am Ende die Zuversicht der Vergebung der Sünden und das ewige
Leben uns hoffen lässt. Mit Luther können wir einstimmen: das ist gewisslich wahr!

(Im Gesangbuch nachzulesen unter der Nummer 806)

image026Himmelfahrt 2012 im Belsdorfer Wald

Am 17.05.2012 feiern wir im Belsdorfer Wald (Schliefanlage zwischen Belsdorf und Eickendorf)
unseren Himmelfahrtsgottesdienst. 10.30 Uhr beginnen wir und im Anschluss
an den Gottesdienst, der traditionsgemäß unserem Chor „Jubilate“ und den Kindern
der Christenlehre gestaltet wird, gibt es ein leckeres Mittagsbüfett.
(Wie immer freuen wir uns über Salate oder Brötchen oder Kuchen…)

Vor 10 Jahren haben wir zum ersten Mal unseren Himmelfahrtstag im Wald begangen.
Auch in diesem Jahr wird es wieder schön!

Herzliche Einladung!

Wir freuen uns auf alle Hödinger, Eickendorfer, Behnsdorfer, Belsdorfer und….. !

Bei schlechtem Wetter wird ein Ort im Trockenen durch Plakate bekannt gegeben.

Paulus2Befreit!“ – ein Paulus – Musical
vom Matthias Fruth steht in diesem Jahr auf dem Spielplan.

Es wird spannend, denn Paulus sitzt im Gefängnis. Paulus4
Allerdings ist er kein Verbrecher. Er und sein Freund Silas
wurden verurteilt, weil sie in Gottes Namen unterwegs waren.
Warum und wieso, und wie die ganze Geschichte ausgeht
und welche Rolle dabei ein aus tiefstem Herzen gesungenes
Loblied spielt, das kann man erleben, hören und sehen,
wenn man am Samstag, dem 28.04.12 um 16.00 Uhr in die Kulturscheune in Behnsdorf kommt.

Das Kindermusical findet im Rahmen unserer Benefizveranstaltung für unsere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen statt.

Dazu laden die Kinder der Christenlehre auf das herzlichste ein.

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